Tripsdrill: Klassiker bei Gruppen- und Vereinstour
Die "Fischer’s" setzen auf Tradition und Moderne
Der Erlebnispark Tripsdrill im schwäbischen Cleebronn startet am 31. März 2012 in seine 83. Saison. Aus den Anfängen mit Gaststätte, Mühle und Kinderspielplatz wurde ein Freizeit- und Erlebnispark mit speziellem Flair: ein Anziehungspunkt für Tages- und Wochenendausflüge für Familien und immer mehr Clubtouren, Gruppenreisen und Vereinsfahrten. Die Infrastruktur wurde kontinuierlich ausgebaut und den Ansprüchen der Besucher angepasst. Heute managen die drei Brüder Helmut, Roland und Dieter Fischer Tripsdrill mit dem angrenzenden, 47 Hektar großen Wildpark in der 2. Generation und registrieren Jahr für Jahr ständig wachsende Besucherzahlen. 2011 kamen weit über 650.000…
Die "Fischer-Brothers" schauten sich nach der 2011er-Saison in Europa und Übersee große und kleine Freizeit- und Erlebnisanlagen an, um Anregungen und Ideen zu holen. "Tripsdrill bleibt aber Tripsdrill", so Helmut Fischer, "einen gigantischen Megapark nach amerikanischem Muster wird es bei uns nicht geben. Wir sind und bleiben der Familientradition verbunden, 'auf dem Boden' und werden bei künftigen Projekten uns immer an den Gegebenheiten unserer schwäbischen Region orientieren. Attraktionen werden immer so geplant und realisiert, dass sie in die Landschaft passen". Bester Beweis ist das "Mammut" am Fuße des Michaelsberg. Die rasante Holzachterbahn verbindet eingefügt in die Umgebung Tradition und Moderne...
Die Fischer-Brothers Helmut, Roland und Dieter (v.l.); Helmut Fischer beim familiären Buspartnertreffen
...doch nicht nur die Mammut-Schussfahrt mit Tempo 80 garantiert Gruppen, Vereinen, Clubs und Clübchen Nervenkitzel, Spannung und einen Adrenalin-Stoß, sondern auch viele der über 100 Attraktionen. www.gruppenreisen-clicks.de-Redakteurin Ingrid Wötzel sprach mit Helmut Fischer.
Ingrid Wötzel: Wie wollen Sie höhere Besucherzahlen erreichen - insbesondere im Gruppenreisen-Segment? Fischer: Für 2012 werden die Gruppengrößen gesenkt, um auch kleinere Personenkreise anzusprechen. So gelten beispielsweise für Senioren oder Schulklassen die Angebote schon ab zehn Personen, für Behindertengruppen bereits ab fünf Personen. Bei Führungen mit Themenschwerpunkt "Wildparadies" setzen wir vor allem auf interessierte Vereine und bieten auch Schulklassen pädagogische Programme an. Zum Landesjubiläum "60 Jahre Baden-Württemberg" steuern wir im Erlebnispark unser Bestes zu den Themen Geschichte, Tradition, Regionalität bei. Da dürfen die Besucher gespannt sein…
Ingrid Wötzel: Verraten Sie unseren Lesern schon etwas über die Saison 2012?
Fischer: Ich will nur soviel verraten: Tripsdrill wird sich mit einer neuen Attraktion wetterunabhängiger machen. Darüber hinaus wird in der Dorfstraße ein Spiele-Bereich auf mehreren Etagen für Groß und Klein entstehen. Und schließlich stehen mit 40 Jahre Wildparadies und 60 Jahre Baden-Württemberg zwei Jubiläen an, die mit vielen Veranstaltungen, Exkursionen und separaten Angeboten gefeiert werden.
Ständchen einer Musikgruppe in der "Kaffeetasse"; lustige Fahrt in luftiger Höhe; Spaß und Stimmung bei Veranstaltungen auf dem Dorfplatz, der 2012 um ein Spieleparadies erweitert wird
Ingrid Wötzel: Herr Fischer, wie sehen Sie die Zukunftsperspektiven für Tripsdrill?
Fischer: Der Park ist gut aufgestellt. Dennoch stehen wir vor jeder Saison vor neuen Herausforderungen. Für 2012 legen wir den Fokus u.a. auf unser Buspartner-Programm, das weiter optimiert wird. Hier – wie auch in der Ausweitung der Zielgruppen, vor allem aus dem angrenzenden Ausland – sehen wir noch ein großes Potenzial für höhere Besucherzahlen. Dabei spielt die "Generation 50+" eine große Rolle. Für sie werden wir unsere Angebote vor allem um seniorengerechte Speisen beim Angebot "Eintritt mit Menü" weiter verbessern. Unsere Planung für 2012 sieht auch den Ausbau unseres Übernachtungsresorts vor. Hier wird die Bettenzahl – derzeit 130 – aufgestockt. Und last but not least: ein großes Thema ist die Winteröffnung unseres Parks.
Resort vor dem Wildparadies: Schlafen und sich wohlfühlen in einem der Schäferwagen oder Baumhaus. Unser Foto zeigt z.B. das Haus "Lärchennest", das so gebaut wurde, dass es auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist
Ingrid Wötzel: Das Wildparadies wird immer mehr in einen Tripsdrill-Gruppenbesuch mit einbezogen. Planen Sie hier weitere Spezialführungen und Angebote?
Fischer: Sie haben recht. Das Wildparadies mit der Wildsau-Schenke kommt prima bei Clubs, Gruppen und Vereinen an. Die Buchungen laufen hervorragend. Wir werden die Wildsau-Schenke vergrößern und attraktiver gestalten, damit auch größere Gruppen darin Platz finden und auch unsere Übernachtungsgäste das gastronomische Angebot nutzen können.
Ingrid Wötzel: Sie deuteten eine Saisonverlängerung an. Wann wird sie kommen?
Fischer: Aufgrund der guten Auslastung wurde die Buchbarkeit der Baumhäuser und Schäferwagen bereits auf den Winter verlängert. Wir sind vor allem an den Wochenenden sowie in den Ferienzeiten gut frequentiert. Wir haben mittelfristige Pläne für eine Winteröffnung mit günstigen Eintrittspreisen – einen genauen Termin wollen wir jedoch noch nicht nennen.
Ingrid Wötzel: Herr Fischer, vielen Dank für das Gespräch.
Fotos: tripsdrill / gruppenreisen-clicks.de/Gerd-Niels Wötzel



