Nofretete meets Schliemann in Berlin

Museumsinsel: Quintett ist komplett

Prunkstück im Kuppelsaal des Neuen Museums: die Büste der Nofrete

Mit der Wiedereröffnung des Neuen Museums können nach 70 Jahren wieder alle fünf Museen der Museumsinsel besichtigt werden. Auch die weltberühmte Büste der Nofretete hat wieder einen attraktiven Standort. Ein Grund mehr zu einem Abstecher nicht nur für kunstinteressierte Vereine in den einzigartigen Berliner Museumskomplex.

Das von Friedrich August Stüler erbaute zweite Haus des Museums-Ensembles wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und blieb danach als Kriegsruine erhalten. Der 1997 mit der Wiedererrichtung beauftragte britische Architekt David Chipperfield ergänzte die originale Bausubstanz und Reste der ehemals prunkvollen Ausstattung mit einer klaren, modernen Architektur, wobei die Spuren der Beschädigungen und damit die Geschichte des Hauses erkennbar bleiben.


Das Neue Museum zeigt nun die Sammlungen des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung sowie einen Teil der Sammlung des Museums für Vor- und Frühgeschichte sowie der Antikensammlung. Glanzstücke sind die in der Nordkuppel aufgestellte Nofretete, die durch den Niobidensaal, den Bacchussaal und den Römischen Saal in die Südkuppel blickt, zwei monumentale Statuen der späten römischen Kaiserzeit aus dem ägyptischen Alexandria, ein bronzezeitlicher Goldhut und die Troja-Sammlung Heinrich Schliemanns.

Fotos: Teaser und oben: Büste der Königin Nofretete, Neues Reich, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten, um 1340 v. Chr., Raum "Nofretete" (Nordkuppelsaal), Mitte von links: Vitrine "Feuersteinbergbau" im Raum "Jungsteinzeit"; Treppenhalle mit historischen Gipsabdrücken. © Staatliche Museen zu Berlin/alle Fotos: Achim Kleuker

Weitere Infos

www.smb.museum

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