Non Plus Ultra für Vereinsausflüge
Im Setra "Oberbayern"-Bus auf den Kehlstein
Am Kehlsteinparkplatz: aus- und umsteigen
Ein Nervenkitzel-Zeitreise-Erlebnis für Vereinsausflüge oder Clubtouren gesucht? Dann nichts wie hinauf auf den Kehlstein im Berchtesgadener Land: Traumpanorama und schwindelerregende Ausblicke in senkrecht abfallende Felswände bei maximal vier Meter und meist weniger Straßenbreite – von Mitte Mai bis Ende Oktober ist die Fahrt in den roten Linienbussen der Regionalverkehr Oberbayern GmbH auf der Kehlsteinstraße das Non plus Ultra für Gruppenreisen. Gerd-Niels Wötzel, Herausgeber von gruppenreisen-clicks.de, rollte in einem der sechs neuen und erstmals mit Automatikgetrieben ausgerüsteten Setra S 415 Niederflurbusse ruckfrei zu Deutschlands höchster Bushaltestelle.
Hier geht's los: Bushaltestelle Hintereck
Das Kehlsteinhaus hoch über dem berühmt-berüchtigten Obersalzberg ist ein besonderes Dokument der Zeitgeschichte und eines der attraktivsten Ausflugsziele in den bayerischen Alpen. Die enge Bergstraße wurde 1938/1939 in 130 Tagen von mehr als 3.000 Arbeitern aus dem schroffen Fels gehauen und vom Kehlsteinhaus, dem "Teehaus" der Nazis, gekrönt. Im Auftrag von Martin Bormann als Geschenk der NSDAP zum 50. Geburtstag Adolf Hitlers, der freilich selten oben war, ganz im Gegensatz zu seiner Geliebten Eva Braun.
Im 2. Weltkrieg wurden weder das Gipfelhaus noch die Straße getroffen und zerstört – im Gegensatz zu Hitlers Berghof und den Residenzen der Nazibonzen ein "Stockwerk" tiefer; auch eine spätere Sprengung unterblieb. Seit 1952 ist die Bergstraße mit 700 Meter Höhenunterschied, bis zu 24% Steigung, fünf Tunnels und einer 180 Grad Kehre für den Individualverkehr gesperrt, das Haus mit seinen meterdicken Mauern seitdem nur in Linienbussen zu erreichen.
Tunnels, schmale Straße, steile Abhänge: für die Kehlsteinspezialisten am Steuer der neuen Setra S 415 Niederflurbusse ist das kein Problem
Warum man am Kehlsteinparkplatz in einen Fahrstuhl umsteigen muss Weiter
