Gruppen touren auf "Himmelswegen" in Nebra

Sonnen-Spuren und deutsches Stonehenge

Weltberühmt: Himmelscheibe von Nebra mit Grabbeigaben

Einmalig in Europa: die Erlebnisroute "Himmelswege" führt seit Frühjahr 2007 in die archäologische Erlebniswelt Mitteldeutschlands: Hochspannung für neugierige Spurensucher. Absolutes Highlight für Gruppenreisen und einzigartig ist die Himmelsscheibe von Nebra - die erste Himmelsdarstellung der Menschheit.

Der sensationelle Fund dieses "Himmelscheibe aus der Bronzezeit war Anlass für die gleichnamige Ausstellung 2006, zu der allein ins Museum für Vorgeschichte in Halle an der Saale mehr als 240.000 Besucher reisten - darunter viele Gruppen und Vereine. Sie wurde auch zur Initialzündung für die archäologische Erlebnisroute, die tief in die Vergangenheit des südlichen Sachsen-Anhalt führt.

Ergänzt die Tour zu den Himmelswegen: herzoglicher Weinberg

Am Weg liegen Sehenswürdigkeiten von internationalem Rang. Sie lassen sich mit attraktiven Kultur- und Wein- programmen verbinden: Die Saale-Unstrut-Region, Deutsch- lands nördlichstes Weinanbaugebiet, reicht von Bad Kösen und Naumburg bis zur Mannfelder Weinstraße zwischen der Lutherstadt Eisleben und der Hallorenstadt Halle an der Saale. Unser Spezialtipp: Führung und Weinprobe am Herzoglichen Weinberg in der Wein- und Rotkäppchen- Sektstadt Freyburg an der Unstrut. www.herzoglicher-weinberg.de

Erlebniszentrum Arche Nebra

Futuristisch ist das neue Archäologische Erlebniszentrum "Arche Nebra" bei Wangen beim Fundort der Scheibe auf dem Mittelberg: Multimedia- Präsentationen und Planetariumsshow erklären die älteste bekannte Himmelsdarstellung der Welt, vom 31 Meter hohen Turm eröffnen sich Sichtachsen zum Harz und Kyffhäuser, die seit altersher die Menschen beeindruckten.


Das Sonnenobservatorium in Goseck bei Weißenfels (Geburtsstadt des Barock-Komponisten Heinrich Schütz) ist mit ca. 7.000 Jahren älter als das legendäre Stonehenge. Den kreisrunden Graben von 71 Meter Durchmesser umgeben Palisaden mit drei Öffnungen; die Tore im Südosten und Südwesten markieren den genauen Punkt des Sonnenauf- und untergangs zur Wintersonnenwende im 5. vorchristlichen Jahrtausend. Wie schon in der Jungsteinzeit, werden wieder mythische Sonnenwendefeste gefeiert.

   

Rund 5.000 Jahre alt ist das Großsteingrab mit der berühmten "Dolmengöttin" von Langeneichstätt. Es wurde 1987 in der Nähe von Querfurt mit einer der größten Burgen Mitteldeutschlands www.burg-querfurt.de entdeckt. Bei dem Steinkammergrab ist eine Kopie der Sandsteinstele in Form eines Phallus aufgestellt, die eine stark stilisierte, in einem Fruchtbarkeitskult verehrte Göttin zeigt. Das Original befindet sich in Halle im Landesmuseum für Vorgeschichte mit einer der ältesten, umfangreichsten Sammlungen Europas. Es wird nach der Renovierung ab 2008 endgültiges Domizil der Himmelscheibe.

Fotos: Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH; Landesamt Archäologie: JurajLiptak (4), und Ralf Schwarz (1); Königlicher Weinberg

   
Weitere Infos

Weitere Infos

www.himmelswege.com
www.saale-unstrut-tourismus.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de

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