Bus & Bach zum Dritten in Köthen
Ideen für Gruppen- und Vereinsreisen 2011 + 2012
"Happy Swing" am ersten Abend...
Wenn Anfang November die Busreisen-Saison allmählich ausklingt, gilt es, den Chauffeuren hinter dem Steuer der Reisebusse und den Busunternehmern zu danken. Dieser Aufgabe hat sich Michael Schuster seit über zehn Jahren mit Herz und Seele verschrieben. Zunächst mit seinem Busfahrer-Treffen in Halle an der Saale, seit drei Jahren mit der Nachfolge-Veranstaltung in Köthen. So hieß es vom 5. bis 7. November 2010 zum dritten Mal "Bus & Bach" mit rund 80 TeilnehmerInnen, die in die Anhalter Residenzstadt kamen. Eindrücke von gruppenreisen-clicks.de-Redakteurin Ingrid Wötzel.
Doppeltes Ziel dieses Treffens, zu dem der Geschäftsführer der Köthen Kultur und Marketing GmbH mit seinem engagierten Team einlud: Busfahrer, Gruppen- und Busreiseveranstalter und Vertreter der Fachpresse sollen kontakten, zünftig feiern und neue Anregungen für ihre Gruppenreisen- und Vereinsausflugsprogramme in 2011 und auch 2012 kennenlernen.
Das "Familien-Foto" hat Tradition: die "Bus-und-Bach'ler" im Johann-Sebastian-Saal des Veranstaltungszentrums
Immer mehr Gruppen reisen nach Köthen
Die Rechnung geht auf: vermehrt rollen Busse in der Kleinstadt im Dreieck von Leipzig, Dessau und Halle ein.
"Ziethebäpers"-Hit: "Köthen – wir kommen mit'm Bus..."
Auch wenn es vorwiegend (noch) Tagestouren sind: Köthen besitzt in Fachkreisen längst einen sehr guten Ruf als Stadt von Johann Sebastian Bach, des Homöopathie-Begründers Samuel Hahnemann, des "Vaters der Ornithologie" Johann Friedrich Naumann und ist als Hochburg des mitteldeutschen Karnevals ein Geheimtipp. So ist es auch in der Bus-, Gruppen- und Vereinstouristik kein weißer Fleck mehr. "Köthen – wir kommen mit'm Bus": Dieses Medley des Köthener Karnevalisten-Duos "Ziethebäpers", zum Finale des Treffens 2009 aus dem Stehgreif geboren, ist Realität.
St. Jakob: Gruft-Tour und Turmbesteigung
Und die Zahl der Sehenswürdigkeiten wächst. Nachdem 2009 die Europäische Bibliothek für Homöopathie eröffnet wurde und die klassizistische Kirche St. Mariae Himmelfahrt nach der Renovierung wieder in ihrer strengen Schönheit zugänglich ist, wartet jetzt buchstäblich ein Höhepunkt: Die Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob kann nach der Restaurierung wieder besichtigt werden, und Gruppen können nach mehr als 200 Stufen von der Brücke zwischen den mächtigem Zwillingstürmen aus 43 Meter Höhe einen Blick über die Stadt und das Anhalter Land genießen.
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Bilder aus St. Jakob zum Vergrößern anklicken
Der Besuch dieses Wahrzeichens inkl. Besichtigung der Fürstengruft (40 Prachtsärge), Bach-Kurzkonzert auf der Ladegast-Orgel und Turmbesteigung war sonntags finales Glanzlicht bei "Bus & Bach" Nr. 3. Natürlich mit deutlichem Bezug zu dem Großmeister der Barockmusik. Der hatte in St. Jakob die Trauermusik zur Beisetzung von Fürst Leopold aufgeführt – und war ohnehin mit seinen in Köthen komponierten Klassikern wie die "Brandenburgischen Konzerte", das "Wohltemperierte Klavier" und das "Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach" tief in der Stadt verwurzelt. Für Gruppen werden unterschiedliche Bach-Führungen angeboten – auch mit dem Hofkapellmeister "höchstpersönlich"...
Wenn vorlaute Waschweiber Gruppen führen
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