Canterbury mag Reisebusse

Gruppen und Vereine reisen gern zur Kathedrale

Eröffnung des Canterbury Coach Park: Lord Mayor Dr. Harry Cragg (4.v.r.), Dieter Gauf (3.v.r.).

Willkommen zu Gruppenreisen und Vereinsausflügen per Bus: Devise in Canterbury. Während in immer mehr deutschen Städten durch Umweltzonen Reisebusse ausgesperrt und aus vielen europäischen Städten mit teueren, bürokratischen Park-und Einfahrregulierungen vergrault werden, setzt die berühmte englische Kathedralstadt auf die Buskarte: Ende Januar wurde der Canterbury Coach Park durch Lord Mayor (Oberbürgermeister) Dr. Harry Cragg offiziell eingeweiht.

"Canterbury zeigt, wie man Busgruppen willkommen heißen kann. Die Städte Europas sollten diesem Beispiel folgen – im Interesse der Busreisenden, der Tourismuswirtschaft vor Ort und angesichts der Umweltfreundlichkeit des Busses gerade auch der Umwelt zu Liebe" – so RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf, der anlässlich der Tagung des Internationalen Bustouristik-Verbands in dem Gruppenreisen-Klassiker der Einweihung beiwohnte.

Ein Busfahrer nutzt die Infrastruktur des Busparkplatzes

Busgäste aus Deutschland rangieren an Nummer 2 ausländischer Besucher von Stadt und Kathedrale. Und die dürfen sich freuen: Zentrale Lage, Parkplätze für 40 Reisebusse und geeignete Infrastruktur wie WC und eine touristische Informationsstelle zeichnen den Coach Park aus. Und: Canterbury Cathedral forciert zusammen mit Visit Kent, Medway Council und Hever Castle & Gardens erheblich die Bustouristik. Schließlich liegen englische Schlösser und Gärten absolut im touristischen Trend, wie z. B. die aktuelle Fernsehserie über die Tudors zeigt. Und Hever Castle, das Schloss von Anne Boleyn, die Heinrich VIII köpfen ließ, steigerte aufgrund der Mitgliedschaft im RDA und der Teilnahme am RDA-Workshop das Aufkommen deutscher Busgruppen um 40%.

Fotos: RDA

Weitere Infos

www.canterbury-cathedral.org
www.rda.de

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