Reisen im Mercedes-Benz Travego

Inbegriff innovativer Sicherheit

Das neue Mercedes-Benz Flaggschiff Travego macht von allen Seiten eine gute Figur

Sicherheit und Omnibus sind untrennbar miteinander verknüpft. Größtmögliche Sicherheit steht im Mittelpunkt von Forschung und Entwicklung von Daimler – ob bei Pkw, Transportern und Lkw oder beim Omnibus für die beiden heimischen Marken Mercedes-Benz und Setra. Speziell das Premium-Modell Travego setzt höchste Sicherheits-Maßstäbe für den Reisebus.

Seit dem ersten Auftritt 1999 setzt der Mercedes-Benz Travego Maßstäbe in aktiver und passiver Sicherheit. Das gilt für die Konstruktion des Aufbaus in hochstabiler Ringspantentechnik wie für das dynamisch abgestimmte Fahrwerk und vor allem die serienmäßige bzw. optionale Sicherheitsausstattung.

Mit Aktive Brake Assist (ABA) und Front Kollision Guard (FCG)ist die neue Generation des Travego ein weiterer Fortschritt im integralen Sicherheitskonzept des Herstellers.

Start frei für ABS: Mercedes-Benz-Legende O 303 bei der Wintererprobung 19891 im finnischen Rovaniemi

Kein Ausbrechen auf nasser Strecke: Travego ABS-Test

1981: Mit ABS begann es
Schon bei der O 303-Generation griff in den frühen 80er Jahren ABS, im Nachfolge-Modell O 404 weitere Sicherheitsausstattungen. Ab der ersten Travego-Generation gibt es serienmäßige Sicherheits-Features wie:
→ Antiblockiersystem (ABS, seit 1982 in MB-Bussen)
→ Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR, seit 1986 in MB-Bussen)
→ Elektronisches Bremssystem (EBS, seit 1997 in MB-Bussen) mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen Achsen. EBS verringert die Ansprechzeit der Bremsen, mit seiner Hilfe kann die Bremskraft optimal verteilt werden. Gleichzeitig kann der Fahrer mit dem nun Pkw-ähnlichen Pedalgefühl die Bremse feinfühliger dosieren. EBS ist Voraussetzung der späteren elektronischen Sicherheitssysteme im Travego
→ Verschleißfreier Retarder als Zusatzbremse.

Der Travego auf der Teststrecke: ESP stabilisiert rechtzeitig bei Schleudergefahr

2002: ESP und BA
Zunächst optional und 2003 in Serie für alle Travego-Modelle folgt das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Mit dieser Fahrdynamik-Regelung werden im Rahmen des physikalisch Möglichen via Sensor Schleudergefahren früh erkannt - und damit die Folgen einer Instabilität über reduziertes Motordrehmoment und gezieltes Abbremsen einzelner Räder verringert.
Der Bremsassistent (BA) erhöht im Falle einer Notbremsung den Bremsdruck und verkürzt damit den Bremsweg.

2004: Innovationsträger mit ART, DBL und SPA
Zuerst der Studie „Innovationsträgers Travego“ feiern 2004 drei grundlegend neue Sicherheitssysteme Weltpremiere: Abstandsregeltempomat (ART, optional), Spurassistent (SPA, (seit 2006 optional) und Dauerbrems-Limiter (DBL, ab 2005 serienmäßig).

Der Abstandsregeltempomat erkennt ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug und bremst den Omnibus automatisch bis zu dem vom Fahrer vorwählbaren Abstand ab: Dabei messen die drei Radarkeulen des Abstandssensors alle 50 Millisekunden Abstand und Relativgeschwindigkeit vorausfahrender Fahrzeuge auf 0,7 km/h genau ab. Ohne vorausfahrende Fahrzeuge funktioniert ART wie ein Tempomat, bei mittlerem bis dichtem Verkehr auf Fernstraßen nimmt er dem Fahrer Anpassungs-Bremsungen weitgehend ab. Die Verzögerung ist dabei auf ca. 20% der maximalen Bremsleistung begrenzt. Das fahrzeugmittig angebrachte Abstandsradar ist auch Basis des neuen, 2008 eingeführten ABA.

Der Spurassistent (SPA) warnt mittels eines Kamerasystems hinter der Windschutzscheibe davor, wenn der Bus von der Straße abzukommen droht, indem er ständig den Abstand zu den Spurmarkierungslinien der Fahrbahn kontrolliert. Droht der Bus diese Linien zu überfahren, wird der Fahrer durch ein Pulsieren auf der entsprechenden Seite des Sitzes gewarnt. Der SPA wird erst ab Tempo 70 aktiv und wird durch Betätigen des Blinkers ausgeschaltet, wenn z.B. ein gewollter Spurwechsel eingeleitet wird.

Der Dauerbrems-Limiter (DBL) bremst den Bus über den Retarder ab, wenn die gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h bergab überschritten wird. Somit sind versehentliche Geschwindigkeitsüberschreitungen im Gefälle praktisch ausgeschlossen.

2006: Safety Coach: die Summe (damals) möglicher Sicherheits-Features
Alle diese Entwicklungen münden 2006 in das Demonstrationsfahrzeug Safety Coach auf Basis des Travego. Der für Fachleute sicherste Reisebus der Welt vereinigte alle bis dato lieferbaren Sicherheits-Techniken.

2008: Active Brake Assist (ABA) und Front Collision Guard (FCG)
Mit dem im Notfall automatisch bremsenden Assistenten und den Verstärkungen im Frontbereich zum besseren Schutz von Fahrer und Beifahrer/Reiseleiter wurde eine neue Stufe aktiver und passiver Sicherheitsfeatures genommen.

Fotos: Daimler Bus Mercedes Benz

Sicherheits-Highlight 2008 im Reisebus: Aktiver Bremsassistent ABA greift automatisch ein

Weitere Infos

www.daimler.com

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