Setra Grand Prix auf dem Nürburgring

Bus-Wettbewerb für sicheres Fahren

Die Startflagge fällt für den Setra Grand-Prix der BusfahrerInnen

Clubs, Gruppen, Vereine und Firmen nutzen bevorzugt Busse für ihre Ausflüge und Reisen. Moderne Reisebusse sind kommunikativ und komfortabel, gesellig und günstig, umweltverträglich und sicher. Für Sicherheit sorgen High Tech und die Fahrer und Fahrerinnen. Schulungen sorgen für das hohe sicherheitstechnische Niveau des Personals am Steuer der "Großraum-Limousinen". Seit 1992 auch der Ulmer Bushersteller Setra, der in diesem Jahr 60 Jahre "jung" wurde. So stand der 9. der Grand Prix auf dem Nürburgring vom 12. bis 14. April 2011 wieder im Zeichen von Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Kurvengefühl: Alle Holzklötze müssen, kein Pylon darf umfallen

Diese Veranstaltung ist nicht nur wegen der legendären Rennstrecke so beliebt, dass die maximal 120 Teilnehmer ausgelost werden müssen. Der Grand Prix der Daimler-Marke Setra ist auch "ein fairer Wettstreit, der eventuelle Schwächen aufzeigt und Stärken vertieft" – so Lothar Holder, Geschäftsführer Vertrieb Setra.

In diesem Jahr haben wieder BusfahrerInnen aus Deutschland, Europa und den USA in der Eifel ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen und mit drei verschiedenen Premium-Fahrzeugen gemessen. Übungen und Parcours auf dem Grand-Prix-Kurs, hinter der Boxengasse und im Sicherheitszentrum simulieren in hohem Maße den Alltag hinterm Volant. Premiere hatten diesmal zwei Nachtübungen.

Gruppenbild mit Dame am Ende des Wettbewerbs: so strahlen Grand-Prix-Sieger...


Inter Mailand verlor, Roberto Magrini siegte
"Roberto, Roberto, Roberto" schallte es durch den Ballsaal des Dorint-Hotels am Nürburgring, als beim Festabend die Grand-Prix-Sieger ausgezeichnet wurden. Dass kurz zuvor Inter Mailand "auf Schalke" aus dem aktuellen Champions League-Wettbewerb ausgeschieden war, spielte für die Azzurri-Teilnehmer keine Rolle mehr. Schließlich wurde mit Roberto Magrini vom Busunternehmen Cardinali ein Italiener Gesamtsieger vor Johannes Backes (Weiskirchen) und Alfred Block (Husum), der zeitgleich auch bester Nachwuchsfahrer war. Siegerin bei den Damen wurde Arlette Zügel (Wüstenrot). Die Internationalität der Veranstaltung zeigten der Lette Vernon Kiesners als "wirtschaftlichster" Fahrer und die erstmalige Nationenwertung – Dänemark vor Italien und Österreich.

Stolze Gesamtsieger Roberto Magrini (l.) und Arlette Zügel mit Setra-Geschäftsführer Lothar Holder


Über 1.000 Busfahrer: Der S 416 GT-HD ist der Beste

"Busfahrer"-Redakteur Sascha Böhnke (l.) überreicht dem Setra- Geschäftsführer die Leser-Trophäe des Münchner Fachmagazins

Und ein Überaschungspreis für den Veranstalter: Mehr als 1.000 LeserInnen des Münchner Fachmagazins "Busfahrer" hatten abgestimmt und als "Besten Bus" den S 416 GT-HD der neuen Setra ComfortClass 400 gekürt. Neben fahrerspezifischen Kriterien wie Arbeitsplatz, Fahrersicht nach außen und innen, Handling, Innovation und Verarbeitungsqualität waren Attraktivität, Aussehen, Design, Fahreigenschaften, Fahrgastfreundlichkeit und Sicherheitsfeatures bestimmend für die Wahl - Eigenschaften, die auch bei Club- und Gruppenreisen, Betriebs- und Vereinsausflügen geschätzt werden.

Fotos: Setra / Dieter Rebmann

Ergebnisse Setra Grand Prix 2011 [54 KB]

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Wie Busfahrer sicher jede Situation meistern